Datum/Zeit
Date(s) - 26.11.2018
19:30 - 21:00

Veranstaltungsort
Evangelisches Gemeindehaus Endingen

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Die blutigen Auseinandersetzungen und Kämpfe während des laufenden Jahres an der Grenze zwischen dem Gaza-Streifen und Israel haben erneut gezeigt, dass der israelisch-palästinensische Konflikt nach wie vor eines der Hauptprobleme der internationalen Politik ist.

Dieser Konflikt reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Am Anfang stand das zionistische Konzept von Theodor Herzl. Was waren die Ursachen dieses Konzepts zur Gründung eines modernen jüdischen Staates in Palästina? Wie sollte dieses Konzept umgesetzt werden? Welches war die Rolle der imperialistischen Großmächte Frankreich und Großbritannien und des Völkerbunds bei der Etablierung einer jüdischen Heimstätte in Palästina?  Wie kam es zum Teilungsplan der UNO und welche Position nahmen dabei die Zionisten und die Palästinenser ein? Wie kam es zur „Nakba“, der Flucht und Vertreibung von ca. 700 000 Palästinensern und zum jüdischen Exodus aus den arabischen Ländern?

Welches sind die größten Hindernisse auf dem Weg zu einem umfassenden und dauerhaften israelisch-palästinensischen Frieden? Wie sehen im Jahr 2018 die israelischen wie palästinensischen Zielvorstellungen zu dieser Konfliktlösung aus? Gibt es überhaupt eine einigermaßen realistische Vision zur Lösung dieses Konflikts?

Referent:         Dr. Dieter von Schrötter, Politikwissenschaftler

Termin:           Montag, 26.11.2018, 19.30 Uhr

Ort:                 Evangelisches Gemeindehaus, Andlaustraße, Endingen

Gebühr:          Spendenkasse!

1.4.03 Der israelisch-palästinensische Konflikt – Zwei Völker in einem Land